Ganzkörper-MRT Stuttgart zur Vorsorge & Prävention

Die Ganzkörper-MRT bietet den großen Vorteil, alle Organe des Körpers im Rahmen einer einzigen Untersuchung strahlungsfrei darzustellen. Dadurch können frühzeitig Entzündungen, evtl. Tumor-Erkrankungen noch im Frühstadium oder auch angeborene Fehlbildungen erkannt werden. Darüber hinaus wird die gesamte Wirbelsäule einschließlich der Bandscheiben abgebildet. Es kann zudem das gesamte Gefäßsystem der großen Körperarterien (exklusive der Herzkranzgefäße) untersucht werden.

Ganzkörper-Check-up mittels MRT

Herzinfarkt, Arteriosklerose und Krebs sind Volkskrankheiten, die oft lange Zeit keine Beschwerden verursachen, zu spät entdeckt aber unheilbar sind. Aber nicht nur ältere Menschen, sondern auch scheinbar gesunde Hochleistungssportler können Risikofaktoren wie Herzmuskelverdickungen in sich tragen, die sie nicht kennen und die im schlimmsten Fall zum plötzlichen Herztod führen können. Im Zuge der steigenden Selbstverantwortung für den eigenen Körper wollen immer mehr Menschen frühzeitig die bedeutenden Risikofaktoren für ihre individuelle Gesundheit kennen.

Beim Ganzkörper Check-up mittels Kernspintomographie (Magnetresonanztomographie, MRT) ist es möglich, ohne Röntgenstrahlung frühzeitig Kenntnis über eventuell vorhandene krankhafte Veränderungen im Körper zu erlangen, so dass rechtzeitig therapeutische Maßnahmen eingeleitet werden können. Oder, was zu hoffen ist, der zu Untersuchende sich seiner Gesundheit gewiss sein kann.

Die Ganzkörper-MRT dient als Ergänzung zu den üblichen Vorsorge-Untersuchungen, da viele (System-) Erkrankungen erst durch den Blick in den Körper hinein mittels MRT zu entdecken sind. Desweiteren wird die Ganzkörper-MRT auch zum Tumor-Screening im Rahmen der Krebsfrüherkennung eingesetzt.

Je nach individueller Risikokonstellation kann der Check-up verschiedene Schwerpunkte haben:

Check-up von Weichteilen, Knochen und inneren Organen

Die Kernspintomographie (MRT) ist das diagnostische Verfahren der Wahl zur Entdeckung von Hirn- und Wirbelsäulenerkrankungen. Auch entzündliche Veränderungen der Bauch- und Beckenorgane (z.B. Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse, Nieren) können mit der MRT zuverlässig und gleichzeitig schonend erfasst werden. Durch den Ganzkörper Check-up sind ebenfalls sichere Aussagen bezüglich des Gallenwegssystems und der Lymphknoten möglich.

Check-up des gesamten Gefäßsystems inklusive des Herzens (MRT-Angiographie)

Durch die Darstellung von Herz- und Körper-Gefäßen ist eine fundierte Analyse des individuellen Herzinfarkt- und Schlaganfallrisikos möglich. Durch die Gabe von Kontrastmitteln kann man Gefäßerweiterungen (Aneurysmen) und auch Engstellen der Gefäße (Stenosen) feststellen.

Mit dem detaillierten kernspintomographischen Check-up des gesamten Gefäßsystems lassen sich Verkalkungen und Verengungen genau erkennen.

Auch angeborene Herzmuskelverdickungen (Kardiomyopathie), die einen hohen Risikofaktor für den plötzlichen Herztod bei Sportlern darstellen, können mittels MRT-Untersuchung entdeckt werden.

zuletzt geändert am: 08.06.2021

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